Die Eltern von Marcel sind krank. Das konnten wir als BB-Zuschauer während der 9. Staffel einige Male bei verschiedenen Gelegenheiten erfahren.
Nachdem es bekannt auch im 2. Anlauf nicht mit den Sieg bei BigBrother geklappt hat, versucht Marcel nun durch einen Spendenaufruf und einer geplanten Medienaktion das Haus seiner Eltern umzubauen.
Weitere Infos gibt es im Pressebericht auf der Seite, von der auch der obige Screenshot stammt: MZ-Web
Im Internet tobt deswegen schon ein kleiner Krieg der Worte. Die sogenannten Antis lassen sich an verschiedenen Stellen über diese Aktion aus und werfen Marcel vor, er solle mal lieber arbeiten gehen und diese Umbauaktion selbst finanzieren.
Bei dieser Diskussion, die den Namen Diskussion eigentlich nicht verdient, schießen viele Internet-User deutlich über das Ziel hinaus und nutzen die angebliche Anonymität im Web mal wieder dafür, sich auf niveaulose Art und Weise Luft zu verschaffen.
Deswegen auch gleich der Hinweis an dieser Stelle, dass dieses Thema hier in den Kommentaren gern sachlich angesprochen werden kann – aber alles andere keine Chance auf Freischaltung hat.
www.bb10.wordpress.com
Big Brother 10 kommt! Bist Du bereit!?
Juli 19, 2009 um 11:41 am
Bin auch der Meinung der Herr Marcel sollte arbeiten gehen. Und was haben die Eltern denn nun? Als die Mutter bei BB war ging es ihr doch ganz gut.
Marcel ist für mich extrem naja schaut euch das doch mal an 2x bei BB, versucht sich als ballermann sänger, bewirbt sich als bb moderator, verkauft seine kleidung bei ebay… HALLO?! Ich denke das jeder halbwegs gescheite Mensch nun selbst seine Schlüsse ziehen kann.
Juli 19, 2009 um 1:57 pm
Also davon halte ich nun wirklich nichts.
Ich kann ihm ja mal einen Vorschlag machen: Bewerben bei Wohnen nach Wunsch: Das Haus…
Juli 20, 2009 um 11:22 pm
Hallo Daniel
Entgegen Deiner obigen Aussage finde ich, dass Marcel wirklich arbeiten gehen soll und für die Eltern sparen. Er ist ja sicher topgesund. Wenn meine Eltern Hilfe benötigen würden, würde ich mir eine anständige, einigermassen gut bezahlte Arbeit suchen und für die Eltern sparen und nicht noch im BB-Haus “Ferien” machen. Sein Spendenaufruf finde ich jetzt persönlich wahnsinnig dreist und oberpeinlich. Nichts gegen Marcel sonst, nur – wie wärs wirklich mal mit seriöser Arbeit, wenn die Eltern schon Hilfe benötigen. Frage mich einfach, wo sein Stolz geblieben ist. Kanns einfach nicht verstehen, entschuldige.
Juli 21, 2009 um 8:27 am
Tja Atze, aber dennoch versucht er es auf diese Weise, wieso nicht, andere machen das doch genauso. Ich finde er schöpft eben alle Möglichkeiten aus, und da der Mensch wie Strom ist (er geht den Weg des geringsten Widerstandes), probiert er es erstmal mit Spendenaufrufen. Ist doch legitim. Man braucht ja nicht zu spenden. Und was den Gesundheitszustand seiner Mutter angeht, manche Krankheiten sieht man den Leuten nicht an oder sieht man es diversen Promis an, dass sie Krebs haben?
Juli 21, 2009 um 9:07 am
Diese ganze Diskussion bezüglich der Arbeit hat nur einen Haken. In Köthen, Sachsen-Anhalt und den übrigen Ost-Bundesländern, gibt es kaum Arbeitsplätze. Im Prinzip müsste er also die Eltern verlassen und sie aus der Ferne finanziell unterstützen.
Und wenn das Haus JETZT eine Renovierung benötigt…, wie lange soll er denn mit einen durchschnittlichen Netto-Gehalt von max. 1000 Euro (Steuerklasse u. Berufsausbildung beachten) sparen, bis er eine Summe von 50.000 – 80.000 Euro zusammen hat?
Angenommen er kann wirklich 150 Euro im Monat sparen, was schon eine gute Summe wäre…, dann hätte er in 30 Jahren also 54.000 Euro zusammen.
Aber soweit wollen die Leute im Internet ja gar nicht denken. Es lässt sich daraufhin ja nicht mehr so gut pöbeln.
Juli 21, 2009 um 9:25 am
Finde auch es sehr lobenswert das er sich so um seine Eltern bemüht.
Klar arbeit ist wichtig und wenn es den Eltern wieder besser geht bin ich auch der Meinung das er sich auch drum kümmern sollte ,egal wo.
Aber so lange es mit seinen eEltern schlecht steht ,lasst den armen Kerl doch alles dafür geben ,das sie es gut haben….
Juli 21, 2009 um 9:48 am
Die Aktion passt voll und ganz zu Marcel. Der gelernte Koch, der im Haus nicht einmal am Herd stand. Mag sein das es in seiner Ecke kaum bJobs gibt, nur ist er doch der super Event Manager und grad sowas sollte dann doch gutes Geld abwerfen.. Sollte sich irgendwas überzuhause ins Glück ergeben, finde ich es persönlich aber als Oberwitz, gibt nämlich sicherlich in Deutschland Familien die es nötiger haben. Ausserdem sollte jeder der spendet es sich dreimal überlegen
Juli 21, 2009 um 12:07 pm
Ich bin nicht “der Anwalt” von Marcel, mich stören aber die Vorurteile.
Deswegen auch hier ein paar Worte:
1. “Super Eventmanager”, das bringt kaum Geld. Marcel kann von Glück sprechen, wenn er nach einer Veranstaltung mit einen kleinen Gewinn oder Plus/Minus Null rausgeht.
2. Marcel hat in der Großküche gelernt. Das es nichts mit den Köchen aus dem Fernsehen zu tun hat, weiß er selbst am besten.
3. Es gibt immer Familien die etwas nötiger haben. Aber wer entscheidet wann wer dran ist? Die Renovierungs-Dokus sind keine soziale Einrichtung, sondern müssen Einschaltquote bringen. PR mäßig wäre es sehr sinnvoll für ein Doku-Format den Fall anzunehmen.
Juli 21, 2009 um 7:29 pm
1.
Also vorab mal Eventmanagment bringt einen haufen Geld, falls nicht dann macht er dabei etwas falsch.
2.
Eben und Kantinen und Großküchen suchen oft neues Personal.
3. Ja es gibt mehr als nur ein paar Familien die es nötiger haben.
Möchte gerne noch hinzufügen das es heutzutage alltäglich ist für seine Jobs die Stadt zu wechseln.
Gerade als Koch ist man es gewohnt nie in der gleichen stadt zu verweilen da man eigentlich jedes Jahr jede 2 Jahre seinen Arbeitsplatz wechselt das ist so üblich.
Juli 21, 2009 um 8:25 pm
Sorry, aber wieviel Einblick hast Du in Sachen “Eventmanagement”?
Man kann keine Bierbude aufstellen, Bier für 80 Cent einkaufen, es für 1.50 Euro verkaufen und denken man wäre “Veranstalter”.
Juli 22, 2009 um 1:31 pm
Mensch was soll das gerede.Wenn es Menschen gibt die marcel und seiner familie helfen wollen ist das doch Super.manche sollten sich daran ein beispiel nehmen.
Marcel ist ein toller mensch.Er würde auch viel für andere machen.Wenn er es kann.
Juli 22, 2009 um 3:08 pm
Das ist richtig das kann man ganz sicher nicht… tut er denn sowas?
Mit ner Bierbude wird man natürlich nicht Reich aber das ist auch kein Eventmanagement.
Juli 22, 2009 um 11:07 pm
Das sollte nur ein Beispiel sein. : – )
Die Sache ist, dass in diesen Bereich – genauso wie bei vielen anderen Dingen – das Geld alles andere als auf der Straße liegt.
Juli 23, 2009 um 12:49 am
T., sorry, aber jeder Koch, ja sogar jede Spülkraft (und wohl auch fast jeder Kellner;))kann ne Bratkartoffel von ner Backkartoffel unterscheiden, nur nen ausgelernter Koch der Großküche nicht? Hahaha. Wenn Marcel mal den Allerwertesten hochkriegen & seine Hirnzellen anstellen würde und entweder auf Inseln oder an der Küste oder in den bBergen auf relativ gut bezahlte Saisonarbeit gehen würde, dann bräuchte er nicht um Spenden bitten.
Juli 23, 2009 um 8:50 am
Die Bilder vom Haus kann man ja mittlerweile auf der Homepage sehen. Ich habe mir von jemanden, der sich damit ein wenig auskennt, erzählen lassen, dass man unter 100.000 Euro gar nicht anfangen braucht.
Die häufigsten Vorwürfen lauten:
a) der soll mal arbeiten gehen
Hier ist meine Frage: wer kennt einen Job, für den Marcel auch qualifiziert ist, wo man in den nächsten 1-2 Jahren mindestens 100.000 Euro ansparen kann? Wer einen solchen Job vermitteln kann: schreibt ihn mal an! Glaube kaum das er ablehnen wird?
b) sollen sie das Haus verkaufen und sich ein anderes Eigenheim kaufen
Wer das sagt, hat ganz offensichtlich keine Ahnung von den üblichen Preisen in der dortigen Region. Wenn man dann noch den Zustand des Hauses ansieht… Mit ganz viel Glück kann man es einen Nachbarn SCHENKEN, der das dann abreisst und als Garten nimmt. Aber garantiert nicht “gut verkaufen”.
Und das sind eben die Dinge die fürchterlich finde. Kann man nicht einfach sagen “Ich finde Marcel extrem unsymphatisch, der Kerl geht mir am A…. vorbei und seine Familie genauso – der kriegt keinen Cent von mir.” ? Muss man mit Pseudo-Argumenten einen Grund finden um sich zu rechtfertigen?
Von mir bekommt er auch nichts. Aber ich muss mir dafür keine Argumente aus den Fingern ziehen oder ihn samt seiner Familie schlechtreden.
Juli 23, 2009 um 11:24 am
Mr. T ist wohl ganz offensichtlich ein Marcel Fan
Juli 23, 2009 um 2:08 pm
Atze, sorry, aber das ist lächerlich. Nur weil ich in der Lage bin die Geschichte sachlich zu sehen?
Man muss den, zur Übertreibung neigenden BB-Fans, auch mal aufzeigen dürfen das die Welt nicht immer schwarz/weiß ist. Und vor allen Dingen muss man bei der Wahrheit bleiben.
Übrigens bin ich von gar keinen Bewohner irgenwie “Fan”. Die sind alle austauschbar…Das TV-Format ist der Star – nicht der einzelne Bewohner.
Juli 23, 2009 um 3:23 pm
wenn es danach geht, dann könnten viele einen Spendenaufruf starten, um finanziell eine Unterstützung zu bekommen.
Wenn er Spendegelder für seine Eltern möchte, dann sollte er aber auch Ein- und Ausgabe protokollieren, denn ansonsten steht das Finanzamt vor der Tür
Juli 23, 2009 um 3:24 pm
dann darf er sich auch nicht Eventmanager nennen
)
Juli 23, 2009 um 3:26 pm
Quatsch, man muss sich wie in jedem anderen Job behaupten.
Heißt, man muss besser sein wie andere und sich nicht darauf ausruhen, dass man bei BB war und die Leiute einen kennen.
und das vergisst Marcel anscheinend
Juli 23, 2009 um 4:34 pm
T., ich kann deinen Unmut um scheinbar zur Übertreibung neigende BB-Fans verstehen, aber ich weiß auch son bißchen wovon ich rede.
Wenn Marcel statt seinen Allerwertesten ins BB-Haus zu setzen sich mal nen bißchen(!)für seinen erlernten Beruf interessiert hätte, dann müßte er jetzt evtl. nicht um Spenden bitten, sondern könnte als junger, gesunder(?) Mann seine Eltern mit seiner Hände Arbeit unterstützen.
Aber dazu bedarf es auch den Willen. Sich auf ne Bühne stellen und rumkaspern geht einfacher und ich weiß was Gastronomie bedeutet.
Seine Familie rede ich nicht schlecht, sondern nur seine Einstellung zur Arbeit und wie er gedenkt an Kohle zu kommen.
Im Link wird der akute Mangel an Kräften der Gastronomie in Österreich beklagt und für Hilfsarbeiten wird ein Nettolohn von 1400€ genannt!
http://vorarlberg.orf.at/stories/257310/
Juli 23, 2009 um 4:37 pm
T., im Link bitte ein h weg und t dazu, danke!
Juli 23, 2009 um 7:12 pm
Von 1400 Euro Netto kann man sich das Geld aber auch nicht zusammensparen? Besonders deswegen, weil der Lebensunterhalt in Österreich sehr viel teurer ist?
Juli 23, 2009 um 10:45 pm
Liebe BB9Blog-Leser!
Leider musste ich die Kommentar-Funktion zum “Spendenaufruf”-Artikel abstellen.
Es gab täglich unzählige Einträge die nicht nur tief unter die Gürtellinie gingen, sondern auch rechtliche Konsequenzen bedeuten könnten, wenn sie nicht vor Veröffentlichung gelöscht werden.
Eigentlich sollte man erwachsene Menschen nicht vor sich selbst schützen müssen. Aber bei der Vielzahl an Verstößen bleibt mir nichts anderes übrig.